Umwälzpumpe Grundfos Magna 50-60F mit Permanentmagnetmotor (ECM-Technologie) in Inlinebauweise, mit integriertem Frequenzumrichter zur Leistungsanpassung durch stufenlose Drehzahländerung. Hierbei handelt es sich um einen bürstenlosen, elektronisch kommutierten Synchronmotor. Alle MAGNA werden mit Wechselstrom betrieben. Die MAGNA ist gegen thermische Überlast elektronisch geschützt. Es ist kein zusätzlicher Motorschutz erforderlich.

Anwendung:
Grundfos Umwälzpumpen MAGNA/UPE Serie 2000 sind Nassläuferpumpen mit integrierter elektronischer Leistungsregelung. Sie sind für den Einsatz in Heizungsanlagen mit variablem Förderstrom konzipiert. Aufgrund ihrer vielseitigen Einstell- und Ansteuerungsmöglichkeiten lassen sie sich jedoch in fast jeder Anlage mit Betriebspunkten innerhalb des Kennlinienbereichs einsetzen. Für den Einsatz in Gebäudeautomationssystemen sind alle Pumpen der Baureihe besonders geeignet, da sie je nach Pumpengröße bzw. Ausbaustufe über Melde- und Steuerkontakte und/oder serielle Kommunikationsschnittstelle RS 485 verfügen. Die MAGNA Pumpen sind mit dem gleichen Stecker wie die ALPHA+ und ALPHA Pro Modelle ausgestattet. Das spart Zeit bei der Installation.
Fördermedien:
- Heizungswasser mit einer Qualität gemäß VDI 2035
- Reine, dünnflüssige, nicht-aggressive und nicht-explosive mineralölfreie Medien ohne feste oder langfaserige Bestandteile
- Medien mit einer Viskosität (kinematische Zähigkeit) von bis zu 10 mm2/s
- Medientemperatur +15° bis +110° C.
- Zur Vermeidung von Kondenswasserbildung in Klemmkasten und Stator muss die Medientemperatur immer gleich oder höher als die Umgebungstemperatur sein.
Einbaumöglichkeiten:
Die Umwälzpumpen MAGNA/UPE Serie 2000 müssen mit waagerechter Pumpenwelle eingebaut werden. Pumpen, bei denen die Temperaturführung aktiviert werden soll, müssen im Vorlauf installiert werden.
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AUTOADAPT – Einstellung nicht mehr notwendig:
Nicht nur in der Sanierung fehlen häufig die Daten zur richtigen Einstellung der Pumpe. Doch erst die richtige Einstellung der Pumpe bringt maximale Pumpeneffizienz. Die Lösung, mit der Sie auf das Einstellen verzichten können, heißt AUTOADAPT. In dieser Werkseinstellung stellt sich die Pumpe selbsttätig ein, indem sie ihre Pumpenkennlinie auf das System adaptiert. Sie bauen die Pumpe ein. Den Rest übernimmt die Pumpe. |
Produktvorteile:
- Nullförderhöhe 6 Meter
- Anschluss: DN 50 Kombiflansch
- Schalldruckpegel max. 54 dB(A)
- Baulänge 280mm
- Einstellung nicht notwendig durch selbstadaptierende Kennlinie (AUTOADAPT bei MAGNA)
- höchsteEffizienz durch ECM-Technologie und automatischer Nachtabsenkung
- Integrierter Motorvollschutz,
- Gehäuse aus Grauguss EN-GJL 200 (GG 20),
- IR-Kommunikation mit Zubehör R50 / R100,
- LED-Leuchtfelder zur Anzeige der Sollwerteinstellung,
- Laufrad aus nichtrostendem Stahl,
- Einstellung von Soll-Förderhöhe, EIN/AUS, MAX- und MIN-Kennlinie, Nachtabsenkfunktion durch Drucktasten am Klemmkasten und R100,
- Umschaltung zwischen Konstantdruck, Proportionaldruck und Autofunktion möglich,
- Betriebs- und Störmeldeleuchte,
- Integrierte Differenzdruck- und Temperaturerfassung,
- Temperaturführung des Sollwertes,
- Eingang für Extern-EIN/AUS,
- Ausgang für Störmeldung (potentialfrei),
- Zusätzliche Funktionen mit Modulen nachrüstbar (GENIbus- und Doppelpumpenmodul bzw. LONbusmodul),
Konstruktion:
Grundfos Umwälzpumpen MAGNA/UPE Serie 2000 sind als Nassläuferpumpen in Inline-Bauweise stopfbuchslos mit gegenüberliegenden Anschlussstutzen gleicher Nennweite gebaut. Je nach Pumpengröße sind sie als Rohrverschraubungs- oder Flanschpumpen lieferbar. Pumpe, Motor und Leistungsregelung bilden eine Einheit und sind optimal aufeinander abgestimmt. Der Pumpenkopf mit dem aufgesetzten Klemmkasten ist nach Lösen der Befestigungsschrauben drehbar, so dass je nach Einbaulage unterschiedliche Klemmkastenstellungen möglich sind. Trennwand zwischen Rotorraum und Statorwicklung ist ein tiefgezogener Spaltrohrtopf, der mit nur zwei statischen Dichtungen zum Gehäuse bzw. Entlüftungsstopfen abgedichtet ist.
Elektronische Steuereinheit:
Die elektronische Steuereinheit befindet sich im Klemmkasten der Pumpe und ist je nach Baugröße des Pumpenaggregates mit dem jeweils optimalem Drehzahlsteller ausgestattet. Jede Umwälzpumpe MAGNA stellt mit der Steuereinheit ein autarkes Regelsystem dar, das keinerlei Zusatzgeräte erfordert. Alle Grundfunktionen lassen sich von Hand an der Pumpe einstellen. Zusätzlich bietet die IR-Kommunikation mit dem Handbedien- und Diagnosegerät Grundfos Controller R 100 vielseitige Anzeige- und Diagnosemöglichkeiten sowie eine Erleichterung bei der Einstellung der Regelparameter. Darüberhinaus gibt es weitergehende Einstell-, Kommunikations- und Ansteuerungsmöglichkeiten, die je nach Typ aktivierbar oder nachrüstbar sind.
Umweltverträglichkeit:
Durch die automatische Leistungsanpassung und die universellen Steuerungsoptionen erzielen die Umwälzpumpen MAGNA/UPE Serie 2000 einen hohen Jahresnutzungsgrad und reduzieren dadurch den Energieverbrauch und somit die CO2-Emissionen. Durch die patentierte Kühlung des Leistungsteils und die Nassläuferbauart werden die unvermeidlichen Verluste als Wärmegewinn an das Fördermedium im Heizwasserkreislauf abgegeben. Für alle Einzelpumpen sind Wärmedämmschalen aus Polypropylen EPP bzw. Polyurethan zur Isolierung des Pumpengehäuses lieferbar. Um die Entsorgung zu erleichtern, sind die MAGNA/UPE Serie 2000 leicht zu demontieren und die Werkstoffe zu trennen. Kunststoffteile sind mit dem Werkstoffcode gekennzeichnet. Die Lackierung erfolgt mit wasserlöslichen Lacken.
Die Energieeinsparverordnung fordert geregelte Pumpen:
Umwälzpumpen arbeiten nicht selten 4000 bis 8000 Betriebsstunden pro Jahr. Pro Watt Leistungsaufnahme der Pumpe entsteht somit ein Stromaufwand von bis zu 8 kWh/a und Betriebskosten bis zu 1 €/a. Um den Aufwand für die Verteilung zu reduzieren, gibt es mehrere Möglichkeiten:
Man kann z.B. den Wirkungsgrad der Pumpe verbessern und sie durch elektronische Drehzahlverstellung dem schwankenden Bedarf der Anlagen anpassen. Auf Basis des Auslegungspunktes und des Belastungsprofils einer Heizungsanlage lässt sich der Stromaufwand für die Verteilung berechnen. Mehr als 87,5% des Volumenstromes ist an weniger als 5% der Heizzeit erforderlich, während 85% der Heizzeit maximal 62,5% des Volumenstromes benötigt wird (siehe Bild).

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen seit dem 01.02.2002 in Heizkreisen von Zentralheizungen mitmehr als 25 kW Nennwärmeleistung geregelte Pumpen eingebaut werden. Mit der Grundfos MAGNA UPE, kann in Anlagen mit variablen Volumenströmen durch ECM-Technologie und automatischer Leistungsanpassung der Stromaufwand für die Verteilung mehr als 70% gesenkt werden.
Für die Fälle aber, in denen ungeregelte UPS Pumpen zum Einsatz kommen, hat Grundfos deren Gehäuse, Laufräder und Motoren nochmals verbessert. Damit kann der Aufwand für die Verteilung um bis zu 20% reduzieret werden.